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Roadtrip durch Italien #1

Vor kurzem haben wir euch gefragt, ob wir euch auf unseren nächsten Roadtrip mitnehmen sollen – und die Antwort war ziemlich eindeutig: Ja!

Deshalb möchten wir euch hier ein wenig an unserer Reiseplanung teilhaben lassen.
Unser Roadtrip führt uns quer durch Italien – vom Gardasee über Rom bis nach Sorrent und in die Toskana. Eine Mischung aus Natur, Kultur, Kulinarik und ganz viel italienischem Lebensgefühl.

Los geht’s an einem Donnerstagmittag im Innviertel.


Erste Etappe: Südtirol – Ankommen in Vahrn bei Brixen

Unsere erste Station ist Vahrn bei Brixen in Südtirol. Dort haben wir einen Stellplatz bei einer Buschenschank entdeckt, der für uns der perfekte Start in die Reise ist.

Der Stellplatz kostet aktuell rund 30 Euro, und das Beste:
Im Preis sind zwei Flaschen Wein enthalten.

Wir finden, das ist ein ziemlich gelungener Beginn für einen Roadtrip durch Italien. Nach der Anreise lassen wir den Abend gemütlich ausklingen, genießen ein Glas Wein und kommen erst einmal richtig im Urlaubsmodus an.


Gardasee – Bardolino oder Lazise

Am nächsten Tag geht es für uns weiter zum Gardasee. Dort bleiben wir zwei Nächte, um ganz entspannt anzukommen und die Reise bewusst stressfrei zu beginnen.

Als Campingplätze haben wir uns zwei Optionen herausgesucht:

  • Camping La Rocca in Bardolino
  • Camping La Quercia in Lazise

Beide liegen direkt am Gardasee und sind ideale Ausgangspunkte, um die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden.

Von dort aus möchten wir zum Beispiel nach Sirmione radeln – einer der schönsten Orte am Gardasee. Gerade im Frühling ist es dort noch deutlich entspannter als im Hochsommer. Perfekt, um gemütlich durch die kleinen Gassen zu schlendern, vielleicht ein Gelato zu genießen oder einen Affogato zu trinken.

Danach geht es mit dem Rad wieder zurück zum Campingplatz und der Abend klingt ganz entspannt am See aus.


Weiter Richtung Süden – unterwegs nach Rom

Auf unserem Weg nach Rom möchten wir möglichst viel von der Landschaft sehen. Deshalb planen wir, die westliche Küstenstraße entlangzufahren, um schon unterwegs ein wenig Meeresluft zu schnuppern.

Rom selbst ist ein absolutes Highlight unserer Reise. Für unseren Aufenthalt haben wir uns mehrere Camping- und Stellplätze herausgesucht.

Zur Auswahl stehen:

  • Village Flaminio Bungalow Park (im Norden von Rom)
  • Hu Camping Roma In Town (im Westen der Stadt)
  • Area Sosta Camper Roma Nord – ein einfacher, günstiger Stellplatz mit guter Verkehrsanbindung

Alle Plätze haben eine sehr gute Anbindung an Bahn oder öffentliche Verkehrsmittel, sodass man schnell und unkompliziert ins Zentrum der Stadt gelangt.

In Rom selbst möchten wir über GetYourGuide eine Stadtführung buchen. Wenn es zeitlich noch möglich ist, würden wir die Stadt auch gerne einmal mit einem Golfcart erkunden – eine sehr entspannte Möglichkeit, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen.


Sorrent – Blick auf den Golf von Neapel

Nach unserem Aufenthalt in Rom fahren wir noch ein Stück weiter in den Süden nach Sorrent.

Sorrent (oder besser noch gleich italienisch, weil es ja sooooo schön klingt: Sorrento) liegt auf einer Halbinsel direkt am Golf von Neapel. Auf der anderen Seite der Halbinsel beginnt die berühmte Amalfiküste.

Die Straßen dort sind allerdings sehr eng und inzwischen größtenteils für Wohnmobile gesperrt. Campingplätze gibt es dort ebenfalls kaum.

Deshalb bleiben wir in Sorrent, genauer gesagt auf dem Campingplatz:

Village Camping Santa Fortunata

Viele Stellplätze dort bieten einen fantastischen Blick über den Golf von Neapel. Der Campingplatz liegt außerdem nur etwa einen Kilometer vom Ort entfernt.

Ein besonderer Tipp, den wir bekommen haben:
Die Taverne da Ciro. Dort soll es nicht nur hervorragendes Essen geben, sondern auch regelmäßig Livemusik.


Ausflüge von Sorrent – Amalfiküste und Capri

Von unserem Campingplatz aus planen wir mehrere Ausflüge.

Ein Highlight wird sicher eine Fährfahrt entlang der Amalfiküste sein. So können wir die spektakulären Orte und die steilen Küstenlandschaften einmal vom Meer aus sehen.

Den Rückweg möchten wir voraussichtlich mit dem Bus antreten. Das Ticket kostet nur wenige Euro und so können wir auch gemütlich durch die Orte bummeln.

Gerade in der Vorsaison ist das besonders schön, weil noch deutlich weniger Besucher unterwegs sind.

Ein weiterer Ausflug führt uns auf die berühmte Insel Capri, die direkt vor der Halbinsel von Sorrent liegt.

Dort möchten wir uns:

  • den Ort Capri ansehen
  • mit dem Monte Solaro Sessellift auf den Berg fahren
  • und von oben den Blick über die Insel und das Meer genießen

Allein diese Aussicht soll schon eine Reise wert sein.


Toskana – Italien von seiner schönsten Seite

Nach den Tagen im Süden führt uns unser Roadtrip weiter in die Toskana.

Der Frühling ist dort eine besonders schöne Zeit. Die Landschaft beginnt zu blühen, die Temperaturen sind angenehm und die Region ist noch lange nicht so überlaufen wie im Hochsommer.

Für unseren Aufenthalt haben wir mehrere Campingplätze herausgesucht.

Zum Beispiel:

Camping Romita – wunderschön gelegen zwischen Florenz und Siena. Auch San Gimignano ist von dort nicht weit entfernt.

Ein weiterer Platz ist der HU Firenze Camping in Town, der eine gute Ausgangsbasis für einen Besuch in Florenz ist.

Außerdem haben wir noch Camping Il Colono entdeckt – ein Platz mit Pool und herrlichem Blick über die sanften Hügel der Toskana.

In dieser Region möchten wir besonders viel mit dem Fahrrad unterwegs sein, durch kleine Dörfer fahren, vielleicht die eine oder andere Weinverkostung machen und einfach das italienische Lebensgefühl genießen.

Manchmal ist genau das das Schönste am Reisen:
Kein fixer Plan, sondern einfach unterwegs sein und schauen, wohin der Tag einen führt.


Nach etwa zwei Wochen – langsam Richtung Heimat

Nach rund zwei Wochen wird es dann Zeit für uns, die Heimreise anzutreten.

Ob wir von der Toskana direkt nach Hause fahren oder noch eine Nacht an der Adria-Küste einlegen, lassen wir ganz bewusst offen.

Genau diese Spontaneität macht für uns den Reiz eines Roadtrips aus.


Warum wir Roadtrips mit dem Wohnmobil so lieben

Ein Roadtrip mit dem Wohnmobil bedeutet für uns vor allem eines: Freiheit.

Wir können unsere Route jederzeit anpassen, spontan länger bleiben, wenn es uns irgendwo besonders gut gefällt, oder einfach weiterfahren, wenn uns nach neuen Eindrücken ist.

Und genau dieses Gefühl möchten wir auch anderen ermöglichen.

Wenn du selbst Lust auf einen solchen Roadtrip bekommen hast, kannst du unser Wohnmobil natürlich auch für deine eigene Reise mieten – perfekt für eine Tour durch Italien, Südtirol oder viele andere wunderschöne Regionen Europas.

Vielleicht habt ihr noch Tipps zu dieser Tour, dann schreibt sie gerne in die Kommentare!

Ah ja, und hier haben wir noch ein paar Bilder für euch um auf den Geschmack zu kommen 😉

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