Norwegen mit dem Wohnmobil – perfekte 3-Wochen-Route ab Braunau im Innviertel
(c) Bilder: Pixabay und Pexels
Norwegen gehört zu den beeindruckendsten Reisezielen für Wohnmobilfans in Europa. Fjorde, Wasserfälle, spektakuläre Küstenstraßen, tiefe Wälder und Nordlichter – die Landschaften sind einzigartig und die Reisefreiheit mit dem Wohnmobil macht den Trip zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Startpunkt dieser Rundreise ist Braunau am Inn im Innviertel, selbstverständlich ist ein Start aber auch in Mattighofen, Ried oder dem Flachgau möglich. In diesem Artikel zeigen wir eine ideale 3-Wochen-Route, erklären eine kürzere Alternative und geben praktische Tipps für die Planung.
Warum Norwegen mit dem Wohnmobil?
Norwegen lässt sich hervorragend mit dem Wohnmobil entdecken. Die Infrastruktur ist auf mobiles Reisen ausgelegt, viele Camping- und Stellplätze liegen direkt an Fjorden, Seen oder in Nationalparks. Das entschleunigte Reisen passt perfekt zur beeindruckenden Natur des Landes.
Vorteile einer Wohnmobilreise in Norwegen
- Maximale Flexibilität bei Route und Übernachtung
- Naturerlebnisse ohne ständiges Kofferpacken
- Kurze Wege zwischen Sehenswürdigkeiten
- Ideal für Paare, Familien oder Alleinreisende
Grobe Planung – drei Wochen Norwegen
Für die Anreise aus dem Innviertel empfiehlt es sich, genügend Zeit einzuplanen. Norwegen liegt weit im Norden – eine entspannte Anreise macht den Unterschied.
Anreise in Etappen (zwei bis drei Tage)
Norwegen liegt ein gutes Stück nördlich von Österreich. Eine entspannte Anreise gelingt am besten in mehreren Etappen:
1. Übernachtung nahe Magdeburg, zum Beispiel am Campingplatz „Am Niegripper See“
Tipp: Besuch der Grünen Zitadelle von Magdeburg, dem letzten und größten Architekturprojekt von Friedensreich Hundertwasser
2. Übernachtung in Dänemark, zum Beispiel in der Region Aarhus oder Jütland
So erreicht ihr die Fähre stressfrei, entspannt und ausgeruht.
Hauptroute für drei Wochen – von Süd nach Nord
Woche 1: Oslo bis Hardangerfjord
Oslo ist ein idealer Einstieg in die Reise. Moderne Architektur, Hafenflair und Kultur treffen hier auf Natur. Anschließend geht es über die Norwegische Nationalstraße 7 Richtung Westen zum Hardangerfjord.
Highlights:
- Oslo: Opernhaus, Hafenpromenade, Cafés
- Hardangerfjord: Obstgärten, steile Felswände, zahlreiche Wasserfälle
- Campingplätze mit direktem Blick auf den Fjord
Woche 2: Fjordland und Westküste
Von Hardanger führt die Route weiter nach Bergen. Das historische Hanseviertel Bryggen, enge Gassen und das maritime Flair machen die Stadt zu einem Höhepunkt der Reise.
Typisch für diese Etappe:
- Fährfahrten über Fjorde
- Spektakuläre Küstenstraßen
- Campingplätze bei Flam oder Aurland direkt am Wasser
Woche 3: Trondheim und optional die Lofoten
Nach Bergen geht es weiter Richtung Norden. Trondheim, einstige Hauptstadt Norwegens, überzeugt mit historischer Altstadt und dem imposanten Nidarosdom.
Highlights:
- Trondheim mit Altstadt, Dom und Hafen
- Lofoten mit Fischerdörfern, Stränden und wilder Natur
Weniger Zeit? Die kompakte Norwegenroute (zehn bis vierzehn Tage)
Wenn drei Wochen zu lang sind, empfiehlt sich folgende verkürzte Route:
- Oslo
- Hardangerfjord
- Bergen
- Sognefjord
- Rückreise über Schweden
So erlebst du Fjorde, Berge und Kultur, ohne sehr weit nach Norden zu fahren.
Natur, Wandern und Aktivitäten
Wasserfälle und Aussichtspunkte
- Vøringsfossen im Hardangergebiet
- Nærøyfjord (UNESCO-Welterbe)
- Trollstigen, eine der bekanntesten Passstraßen Europas (hier ist ein wenig Wohnmobil Erfahrung von Vorteil)
Viele Highlights lassen sich direkt vom Wohnmobil aus erreichen.
Wandern in Norwegen
Beliebte Touren:
- Aurlandsdalen
- Preikestolen
- Besseggen-Grat
Die Nähe zwischen Stellplatz und Natur macht das Wandern besonders unkompliziert.
Radfahren und E-Bike
Fjordrouten und alte Bahntrassen wie der Rallarvegen bieten traumhafte Radstrecken und sind auch für E-Bikes bestens geeignet.
Praktische Tipps für Wohnmobilreisende
Beste Reisezeit
Ideal sind die Sommermonate Juni bis August. Frühling und Herbst sind ebenfalls reizvoll, erfordern aber etwas Flexibilität beim Wetter.
Camping und Stellplätze
Norwegen verfügt über ein dichtes Netz an Campingplätzen, viele davon naturnah und ruhig gelegen. Gerade in der Hauptsaison empfiehlt sich eine grobe Vorabplanung.
Wildcampen – Allemannsretten
Das Jedermannsrecht erlaubt unter bestimmten Bedingungen das Übernachten in der Natur. Einschränkungen gelten in Nationalparks und auf Privatgrund.
Fazit: Norwegen mit dem Wohnmobil erleben
Norwegen ist ein Reiseziel, das lange nachwirkt. Fjorde, Wasserfälle, Weite und Ruhe schaffen ein einzigartiges Freiheitsgefühl.
Ob Start aus Braunau, dem Innviertel oder dem Salzburger Land – diese Reise lohnt sich.
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Wenn du selbst schon in Norwegen unterwegs warst oder Fragen zur Route hast, freuen wir uns, wenn du deine Erfahrungen teilst.







